Unser Verein
„Jung und Alt hälfe enand“ (JAHE) ist ein parteipolitisch und kulturell unabhängiger Verein, dem alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Riehen und Bettingen beitreten können. Aufgabe des Vereins ist die Vermittlung von unentgeltlicher Nachbarschaftshilfe.
Entstanden ist die Idee dieses Projektes bei der Jubiläums-Podiumsdiskussion „Jung und Alt geben sich Halt“ des Vereins SPITEX Riehen-Bettingen 2006.

Ziele
Nachbarn und Nachbarinnen, die sich gegenseitig helfen, fördern ein gutes Zusammenleben in der Gemeinschaft. Manchmal ist es aber schwierig, seinen Nachbarn oder seine Nachbarin direkt um Hilfe zu bitten. Umgekehrt wollen sich hilfsbereite Menschen nicht aufdrängen oder sie kennen niemanden, der um Unterstützung froh wäre.Darum gibt es den Verein JAHE. Wir führen engagierte Männer und Frauen mit Hilfe suchenden Personen zusammen. Wir fördern und unterstützen soziale Kontakte und koordinieren die nachbarschaftliche Hilfe. Daraus können Begegnungen entstehen, die beide Seiten erfreuen und bereichern. JAHE ist generationenübergreifend tätig, das heisst, sowohl junge als auch ältere Menschen können helfen oder um Hilfe anfragen.

Es gibt verschiedene Formen der zwischenmenschlichen Hilfe. Auf der einen Seite haben wir die professionellen Dienstleistungen, die soziale und medizinische Hilfe berufsmässig durch Fachleute erbringen. Auf der anderen Seite gibt es die informelle Hilfe in der Familie, in den Wohngemeinschaften, im Verwandten- und Freundeskreis. Diese beiden Formen der Hilfe sollen durch JAHE nicht konkurrenziert werden. JAHE will vielmehr versuchen, bestehende Lücken im sozialen Netz zu schliessen.

Vermittlung der Hilfe
Die Geschäftsstelle nimmt während den Öffnungszeiten per Telefon oder direkt im Büro sowie jederzeit per Mail Anfragen entgegen und sucht eine passende Helferin oder einen passenden Helfer (Mindestalter 16 Jahre). Die Vermittlung setzt die Mitgliedschaft im Verein voraus. Sämtliche Angaben persönlicher Art werden vertraulich behandelt.

Nachbarschaftshilfe
Die Nachbarschaftshilfe erfolgt freiwillig und unentgeltlich. Spesenentschädigungen (z.B. Benzinkosten, Parkgebühren, Tramticket), werden zwischen HilfeempfängerIn und HelferIn direkt geregelt.

 Beispiele der Nachbarschaftshilfe
• Besuche machen, vorlesen, Gespräche führen
• zusammen spazieren gehen
• Kochen und zusammen essen
• Begleitung zum Arzt, Coiffeur, etc.
• Schulkinder abholen, betreuen,
• überlastete Mütter und Väter entlasten
• Hilfe bei technischen Geräten (Handy, Computer)
• Ferienbetreuung von Haus und Garten
• Haustiere versorgen
• Kleine Reparaturen im Haus
• etc.

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